Monkey Bread

Kinder lieben Monkey Bread. Das weiß ich aus meiner Zeit als Au Pair. Aber ich kann euch versprechen, es ist nicht nur etwas für Kinder. Luftiger Hefeteig der mit karamellisiertem Zucker umhüllt ist … lecker, klebrig und einfach nur gut!

Das Rezept habe ich bei Jennifer von …poirier… gefunden und musste es unbedingt nachmachen. Dieses Mal war ich auch schlauer: die Form muss groß genug sein! Das erste Mal habe ich Monkey Bread bei meiner amerikanischen Gastfamilie gebacken … und zwar in einer zu kleinen Form. Das Ende vom Lied war, dass der geschmolzene Zucker übergelaufen ist. Das war zunächst kein Problem, aber bei der nächsten Backofenbenutzung hat der Zucker auf dem Boden des Ofens angefangen zu brennen. Keine Sorge, es ist nichts weiter passiert.

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Orangen-Marzipan-Kuchen

Zunächst etwas in eigener Sache: in der letzten Woche habe ich mit meinem Apfel-Schoko-Dessert an Earny‘s Blogevent teilgenommen und es kann nun für mich abgestimmt werden. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du mir hier deine Stimme gibst. Und nun zum Kuchen …

Für einen Kuchen aus der Kastenform braucht dieser hier wirklich viele Zutaten. Es lohnt sich aber diese verschiedensten Ingredienzen zu einem Teig zu verarbeiten, denn das Ergebnis ist ein saftiger Kuchen mit Biss. Der Puderzuckerguss sorgt für die richtige Süße.

Fazit: der Orangen-Marzipan-Kuchen ist keinesfalls nur ein langweiliger Kastenkuchen. Ein heißer Anwärter für auf die advents-sonntägliche Kaffetafel.


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Apfel-Schoko-Knusper-Dessert

Heute blieb der Backofen ausnahmsweise mal kalt. Für Earnys Blogevent poste ich eines meiner liebsten Desserts. Bei diesem Blogevent kann man alle möglichen Rezepte einreichen, Hauptsache sie sind eigene Kreationen und stammen nicht aus einem Kochbuch.

Aus diesem Grund offenbare ich euch heute ein Geheimrezept. Es ist so geheim, dass es bis vor kurzem noch kein Rezept existiert hat. Ich habe das immer so Pi mal Daumen zubereitet.

Es handelt sich hier um ein geschichtetes Dessert. Die unterste Schicht besteht aus Kekskrümeln, die mittlere Schicht ist ein guter, alter Schokopudding und oben auf ein fruchtiges Apfelragout. Je nach Saison  nutze ich die gerade erhältlichen Früchte.

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Knusprige Cookies mit Cranberries und Haselnüssen

Cookies mit Cranberries und Haselnüssen

Es ist November. Wir gehen stramm auf die Weihnachtszeit zu. In naher Zukunft wird das auch auf meinem Blog deutlich werden. Stichwort: Weihnachtsbäckerei.

Doch bevor ich mich vollends in die Zubereitung von Weihnachtsplätzchen stürze, kommt hier ein kleiner, dezenter Vorbote: Cookies mit Cranberries und Haselnüssen. Sie sind einfach nur lecker und eine abwechslungsreiche Alternative zum gemeinen Schoko-Cookie.

Du magst liebe Cookies mit Schokolade? Wie wäre es mit Schoko-Macadamia-Cookies?

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Weckmänner aka Stutenkerle

Am 11. November ist Sankt Martin. Zu dieser Zeit kann man in Bäckereien meine heiß geliebten und vor Kindheitserinnerungen triefenden Weckmänner kaufen. Jedes Jahr warte ich nur darauf endlich einen Teigmann zu bekommen. Das war auch vor einigen Jahren so, als ich gerade frisch nach Dortmund gezogen war.

Also rein in die Bäckerei: „Ich hätte gern einen Weckmann.“ Schweigen, verständnisloser Blick … Ich lasse verwirrt meinen Blick über die Auslage schweifen und lese „Stutenkerle“. STUTENKERLE?! So nennt man die Dinger hier? Wer hätte gedacht, dass ein Umzug von Wuppertal nach Dortmund (ca. 50 km) einen vor solche Kommunikationsschwierigkeiten stellt.

Unter dem Namen Stutenkerl konnte ich dann tatsächlich einen Weckmann erstehen. Wenn es die Zeit erlaubt, backe ich sie aber am liebsten selbst. Schmeckt besser und die Männchen sehen auch viel lustiger aus!

 

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Apfeltaschen

Mein Lieblingsteig ist Hefeteig. Das war nicht immer so. Meine allerersten Backversuche mit Hefeteig endeten im Müll. Aufgrund meiner Verzweiflung schaute mir meine Mutter beim Backen über die Schulter und entlarvte den Fehler. Ich hatte damals mit zu heißer Milch gearbeitet – das nahm mir die Hefe jedes Mal äußerst übel. Seit diesem Schlüsselereignis sind Hefeteig und ich die besten Freunde.

Das hat sich auch bei diesen Apfeltaschen wieder gezeigt. Luftiger und zugleich saftiger Hefeteig gibt nach einem Biss den Ausblick auf die fruchtige Füllung preis. Ich muss jedes Mal auf mich aufpassen, dass ich nicht zu viele von diesen schmackhaften Teigtaschen esse. Sie sind einfach zu gut.

Mit diesem tollen Kleingebäck nehme ich das erste Mal an der „initiative sonntagssüß“ teil. Einen genüsslichen Gruß an alle „Sonntagnachmittag-(Milch)Kaffeetrinker-und-Kuchenesser“.

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Käsekuchen mit Mohn

Mohnblumen sind äußerst delikate Pflanzen. Sie stehen am Rand vom Feld, vereinzelt und farbenprächtig. Wehe dem, der sie abzupft. Die Freude wird nicht lange anhalten, da die Mohnblume sich nicht in eine Vase stellen lässt. Lieber lässt sie ganz schnell all ihren Lebenssaft entweichen um dem Blumengefängnis zu entkommen.

Warum ich eine Litanei über die Mohnblumen schreibe? Immer wenn ich mit Mohn backe, muss ich an die Blumen denken – ist ja auch nicht so abwegig.

Dieser eigentlich gewöhnliche Käsekuchen wird durch den Mohn zu etwas Besonderem. Eine herbe und nussige Note zur süßen Quarkcreme. Mir gefällt’s gut!

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Bauernbrot

Wir backen es schon seit tausenden von Jahren, es ist ein Grundnahrungsmittel und in Deutschland ist man besonders stolz darauf. Hier ist natürlich von Brot die Rede.

Brot zu backen ist, wie so vieles, eine Kunst für sich. Es muss einem so einiges gelingen: die Kruste muss knusprig sein, die Krume saftig, nicht trocken und krümelig, der Laib sollte nach dem Backen eine satte Farbe haben und die Brotform an sich sollte auch stimmen.

Einige dieser Anforderungen erfüllt mein Bauernbrot auf jeden Fall. Es hätte allerdings noch ein wenig … wie soll ich sagen … fluffiger sein können. Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. An dem Projekt „Perfektes Brot“ wird demnach noch gearbeitet. Bis dahin kann man aber sehr wohl mit diesem Exemplar vorlieb nehmen, denn eins ist sicher: es schmeckt!

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Pizza mit Büffelmozzarella und Rucola

Zu Anfang etwas in eigener Sache. Ich habe Anfang des Monats am Blogevent von Dreierlei Liebelei teilgenommen und nun wird bis zum 27. Oktober abgestimmt, welche zwei Beiträge in die engere Auswahl kommen.

Falls Dir meine Espresso-Cupcakes mit Walnüssen vom 6. Oktober gefallen habe, würde ich mich freuen, wenn du hier für mich abstimmst. Mein Beitrag ist Nummer 1, die Abstimmung ist ganz unten auf der Seite. Und nun zur Pizza …

Pizza ist eines meiner Leibgerichte. Wenn es gilt die Pizzalust umgehend, sofort und jetzt gleich zu befriedigen, suche ich den Pizzabäcker meines Vertrauens auf (der sich praktischerweise in der direkten Nachbarschaft befindet).

Wenn mein Hunger weniger akut ist, mache ich Pizza am liebsten selbst, denn dass ist eine ganz andere Geschmackswelt. Zurzeit steht dieser Belag mit stückiger Tomatensauce und Büffelmozzarella bei mir hoch im Kurs. Da kommt dann noch ein ordentlicher Büschel Rucola drauf und die Mahlzeit ist perfekt.

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Schokoladiger Ingwerkuchen

Regen, Regen, Regen – da muss man aufpassen, dass man sich nicht direkt am Anfang der kalten Jahreszeit einen Schnupfen einfängt.

Prophylaktisch kann man schon mal Ingwer aufbrühen. Dieser wirkt nämlich schmerz- und entzündungshemmend und hilft bei Rheumatismus, Margen-Darm-Problemen und eben auch bei Erkältung (alle Interessierten wenden sich bitte an Herrn Schuhbeck, der kann sicherlich noch viel mehr zu dem Thema erzählen).

Für all diejenigen, für die überbrühter Ingwer nichts / nicht genug ist, habe ich hier einen Geheimtipp für den Winter: diesen Kuchen mit haufenweise eingebackenem Ingwer einnehmen. Es handelt sich hier quasi um Medizin. Diese wird durch den herben Schokoladengeschmack und die milde, zitronige Süße des eingelegten Ingwers mehr als genießbar.

 

Zum Rezept …

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