Ingwersterne

Ingwersterne

Leute, es geht in die heiße Phase. Beim Schokoladenadventskalender stehen schon einige Türchen offen und in der Innenstadt kann man sich ohne ausgeprägte Selbstverteidigungsfähigkeit nicht mehr im Gedränge sehen lassen. Nicht sehr besinnlich, wenn ihr mich fragt.

Noch habt ihr Zeit, eure Weihnachtserledigungen online zu besorgen. Computer an, große Tasse Tee daneben und einen mit erlesenen Plätzchenspezialitäten bestückten Teller dazu. Nun kann die Geschenkejagd beginnen.

Ich empfehle mit Marzipan gefüllte Ingwersterne um die weihnachtliche Gelassenheit wieder herzustellen. Knuspriger Mürbeteig wird durch etwas frischen und einiges an kandiertem Ingwer wunderbar würzig aromatisiert. Und sorgfältig mit Zuckerguss verziert machen die Plätzchen auch noch richtig was her, oder?

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Zutaten (für ca. 35 gefüllte Plätzchen):

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Mürbeteig *Tipps, die das Leben leichter machen*

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Ich bin ein großer Fan von Mürbeteig. Besonders jetzt zur Weihnachtszeit lassen sich damit ganz entzückende Plätzchen zubereiten. Ein anschauliches Beispiel sind meine (gebackenen) Engelsaugen und weitere Beispiele folgen in den nächsten Tagen.

Mürbeteig kennzeichnet sich durch einen sehr hohen Fettanteil. Der hohe Fettanteil macht den Teig herrlich krümelig, so dass er im Mund einfach zerfällt – es macht ihn also mürbe. Das Fett, das diesen Teig so toll macht, hat aber auch seine Tücken. Insbesondere Butter schmilzt bei jeder Berührung und kann diesen Teig bei der Verarbeitung zu einem wahren Gegner machen.

Viele Wege führen nach Rom

Mürbteig

Es gibt viele verschiedene Versionen des Mürbeteigs und auch ganz unterschiedliche Herstellungsarten. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: die Zutaten eines Grundteigs sind Zucker, Fett, Mehl und etwas Flüssigkeit.

Der Fettanteil und der Zuckeranteil variieren oft, als Flüssigkeit kommt Ei, etwas Buttermilch oder Wasser zum Einsatz. Meistens wird das Fett in kaltem Zustand verarbeitet, aber es gibt auch Rezepte, bei denen die Zutaten bei Zimmertemperatur verarbeitet werden.

Ich selbst verwende meistens den 1-2-3 Teig aus diesem Rezept oder dieses Rezept für Pâte Brisée mit nur wenig Zucker. Der 1-2-3 Teig hat sich bei mir für Kleingebäck bewährt. Die Pâte Brisée verwende ich für Tartes und Pies.

Bei der Verarbeitung habe ich in den letzten Jahren viel ausprobiert und die folgenden fünf Punkte haben sich bewährt. Falls ihr noch einen Trick im Ärmel habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

 1. Kalte, kalte Butter

In meinen Mürbeteig kommt als Fett ausschließlich Butter rein. Geschmacklich ist das für mich das Non plus ultra (und das gilt sicherlich nicht nur für Mürbteig). Und ich verarbeite die Butter und die übrigen Zutaten kalt. Okay, ich stelle jetzt nicht noch extra mein Mehl in den Kühlschrank, aber Butter und die verwendete Flüssigkeit (z.B. Ei oder Wasser) sollten direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Durch die kalte Butter wird der Teig nach dem Backen so richtig schön knusprig und zerfällt im Mund in tausende winzig kleine Krümel.

2. Der Blitzhacker ist mein bester Freund

Mürbteig-2Der Blitzhacker nimmt einem bei der Herstellung des Teigs echt einiges an Arbeit ab und man muss sich die Hände kaum schmutzig machen.

Mehl und die kalte, in kleine Würfel geschnittene Butter in den Blitzhacker, drei, vier Mal pulsieren und schon hat man tolle, feine Mehl-Butter-Krümel.

Mürbteig-3Diese schön gleichmäßige Verteilung der Butter im Mehl ist genau das, was wir wollen. Denn Butter besteht aus Milchfett und Wasser. Das Wasser ist im Fett eingeschlossen. Bei den hohen Temperaturen im Backofen verdampft das Wasser in der Butter und führt zu der mürben, fast schon blättrigen Konsistenz des Teigs.

3. Mürbeteig mag es kühl und entspannt sich gerne

Mürbteig-6Im Blitzhacker und beim kurzen Zusammenkneten wird der Teig warm und sehr weich. Der Teig sitzt gerne mindestens eine Stunde im Kühlschrank und entspannt. Dabei wird die Butter wieder schön fest und die Feuchtigkeit verteilt sich schön gleichmäßig im Teig.

Ich mache es sogar meistens so, dass ich den Teig am Vortag zubereite und über Nacht im Kühlschrank ruhen lasse. Man muss nur daran denken, den Teig rechtzeitig vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank zu nehmen, da er sonst steinhart ist. Bitte nicht auf die Idee kommen, den Teig im Backofen oder der Mikrowelle weich zu machen – danach habt ihr nur noch Matsch.

4. Teig zwischen Mehl und Frischhaltefolie ausrollen

Mürbteig-7Wenn es ans ausrollen geht, zeigt der Mürbteig sein wahres Gesicht. Er kann manchmal echt zickig sein!

Beim Ausrollen sollte der Teig kalt, aber nicht mehr zu hart sein (wenn ihr ihn mit dem Daumen eindrückt, sollte er nachgeben). Bemehlt eure Arbeitsfläche und legt den Teig darauf. Jetzt bedeckt ihn mit einem großzügigen Stück Frischhaltefolie und beginnt mit dem Ausrollen.

Nach mehreren Rollbewegungen müsst ihr sicherstellen, dass der Teig nicht auf der Arbeitsfläche festklebt. Hebt ihn dafür hoch und dreht ihn um 90°. Falls nötig, streut noch etwas mehr Mehl aus. Der Teig sollte sich stets auf der Arbeitsfläche hin und herschieben lassen.

Wenn ihr Plätzchen macht, dann zieht die Folie ab, sobald der Teig die gewünschte Stärke hat. Zum Auslegen einer Backform lasse ich die Folie zunächst noch dran, da man den Teig damit gut hochheben und in die Form gleiten lassen kann.

5. Den Teig vor dem Backen noch einmal eine Runde kühlen

Ihr habt es jetzt schon fast geschafft. Gleich können eure Tarte oder eure Plätzchen in den Backofen. Um ein nicht nur geschmacklich bestechendes, sondern auch optisch schönes Gebäck zu erhalten solltet ihr euch aber unbedingt noch die Zeit nehmen, den Teig noch einmal für 30 Minuten bis 1 Stunde zu kühlen, bevor ihr ihn in den Ofen schiebt.

Plätzchen behalten dadurch auch beim Backen ihre Form und verlaufen nicht. Bei Tartes und Pies habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Teig nicht so stark beim Backen schrumpft.

Engelsaugen *deluxe*

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Wir wohnen in Dortmund ungefähr 1 Kilometer vom Weihnachtsmarkt entfernt – und das riecht man. Sobald man einen Fuß auf die Straße setzt, steigen einem der Duft von gebrannten Mandeln und Paradiesäpfeln in die Nase. Die ein oder andere Schwade Glühwein ist sicherlich auch dabei. Selbst wenn ich wollte, könnte ich mich dem weihnachtlichen Treiben nicht entziehen.

Also einfach drauf einlassen und Plätzchen backen. Am besten diese aufgemotzten Klassiker. Meine (gebackenen) Engelsaugen sind nämlich ganz besonders. Im Teig verstecken sich Pistazien, Cranberries und Zitronenschalenabrieb. So gut!

Lasst euch also nicht vom unscheinbaren Anblick der Plätzchen auf die falsche Fährte locken. Die sind nicht langweilig, sondern etwas echt besonderes. Zahlreiche Testesser haben mir das in den vergangenen Tagen bestätigt. Es ist also statistisch bewiesen, dass es sich hier um ein hervorragendes Plätzchenrezept handelt. Ich bin schon gespannt, was ihr dazu sagt…

Engelsaugen

Zutaten (für ca. 60 Stück):

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Schokoplätzchen mit *Schokoladenganache* und *Tonkabohne*

Schokoplätzchen gefüllt mit weißer Schokoladenganache und Tonkabohne

In Dortmund wurde diese Woche der Weihnachtsmarkt eröffnet. Es sieht also ganz danach aus, dass es an der Zeit für Weihnachtsstimmung ist.

Dekorationstechnisch habe ich da noch einiges vor mir. Aber der Advent hat ja auch noch nicht begonnen. Backtechnisch bin ich schon mitten im Advent. Zumindest hinter den Kulissen.

Dem ein oder anderen ist es vielleicht noch zu früh Rezepte für Weihnachtsplätzchen zusammenzusuchen. Kann ich total verstehen. Sobald es mit dem Plätzchenbacken und den Weihnachtsfeiern losgeht, beginnt auch dieser unsägliche Weihnachts-Countdown (man nennt ihn auch Adventszeit) und man stellt fest, dass man noch keine Geschenke hat und das Weihnachtsmenü ebenfalls noch nicht geplant ist.

Um keine Panik auszulösen, führe ich das Thema Weihnachtsplätzchen dieses Jahr ganz behutsam auf dem Blog ein. Diese mit Ganache gefüllten Schokoplätzchen sind nicht unbedingt nur etwas für Weihnachten. Sie sind so fein, so delikat, dass sie einfach etwas für besondere Anlässe sind. Diese Plätzchen backt man für jemanden, der es verdient hat, dass man für ihn/sie einen Tag in der Küche verbringt. Ob sich Weihnachten ankündigt und nicht, ist dann eigentlich egal.

Schokoplätzchen gefüllt mit weißer Schokoladenganache und Tonkabohne

 

Zutaten (für ca. 40 gefüllte Plätzchen):

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Hochzeitstorte (Teil 3) – Zusammenbau und Dekoration

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Bevor ich euch vom Stapeln und Dekorieren der Torte erzähle, möchte ich euch kurz zeigen, was einige von euch mit etwas Glück erwarten kann (hier geht es zur Entstehungsgeschichte der Torte und hier könnt ihr nachlesen, wie ich die Böden gebacken und vorbereitet habe). Der Küchenartikelhersteller TESCOMA hat mir einige Küchenutensilien zur Verlosung zur Verfügung gestellt.

Die Verlosung

Das gibt es zu gewinnen:

Gewinnspiel T

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner (1.12.2014). Ich habe euch einzeln angeschrieben und die Päckchen gehen raus, sobald ihr mir eure Adresse mitgeteilt habt. 

1 x eine kleine Edelstahlschüssel für das Schmelzen und Temperieren von Schokolade über dem Wasserbad. - Frau M aus M

2 x Kunststoffschalen im Dreierset (150 ml, 250 ml, 400 ml), sicherlich sehr praktisch für die Weihnachtsbäckerei. - Katrin König und Schtina

3 x Teigspachtel im Dreierset; ein flexibler Spachtel zum Verstreichen und Mischen von Massen, ein starrer Spachtel zum glatt abziehen und ein gezackter Spachtel zum Ausgarnieren. - mia he, Kristine van Kessel und Hülya 

So kannst du mitmachen:

Gib mir ein Like! bei Facebook (vielleicht hast du das bereits vor einiger Zeit schon getan) und hinterlasse mir einen Kommentar (unter dem Artikel oder bei Facebook) und schon landet dein Name in meiner Lostrommel.

Die Verlosung läuft bis zum 27.11.2014 28.11.2014. So lange habt ihr Zeit einen Kommentar zu hinterlassen. Und mit etwas Glück erreicht dich Anfang Dezember, zeitig zum Start der Weihnachtsbäckerei, ein neuer Küchenhelfer.

Die Küchenhelfer

Auch für das Dekorieren ist es hilfreich, wenn man die richtigen Werkzeuge zur Hand hat. Auf dem Bild ist sicherlich nicht alles zu sehen, was ich genutzt habe, aber es sind die wichtigsten Sachen.

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Ein Drehteller ist sehr, sehr praktisch. Nicht nur für das Dekorieren, sondern auch für die Herstellung der einzelnen Torten. Ich habe mir diesen hier extra für die Herstellung meiner Hochzeitstorte bei Ikea gekauft. Er ist wirklich günstig und tut seinen Zweck. Es gibt aber sicherlich noch viel tollere Exemplare – aber man muss ja auch noch Wünsche haben…

Werkzeug zum Ausrollen des Fondant ist natürlich unabkömmlich. Ich habe mein Fondant übrigens im Internet bestellt. Insgesamt hatte ich ca. 3,5 kg im Haus. Es wäre ja ein Drama gewesen, wenn mir während der Herstellung der Torte auffällt, dass ich nicht ausreichend Fondant da habe. Für das Ausrollen des weißen Fondant habe ich mein gutes, altes Rollholz verwendet. Für den farbigen Fondant, aus dem die filigranen Dekorationen erstellt wurden, habe ich einen kleinen Akrylstab verwendet. Damit konnte ich mit deutlich mehr Gefühl und dadurch gleichmäßiger ausrollen. Damit nichts klebt, habe ich die Arbeitsfläche und mein Werkzeug dünn mit Stärke bedeckt.

Glättwerkzeuge sind auch sehr praktisch. Ich würde glatt sagen, ohne geht es nicht. Der Fondant ist manchmal wirklich zickig und reagiert auf jede Berührung mit einer Delle. Die Kreisausstecher brauchte ich für die Dekoration und den essbaren Glitter für den Wow-Effekt.

Den Spritzbeutel benötigte ich für das zusammenkleben der Torte. Außerdem kann man, wenn man die einzelnen Torten übereinander setzt,  hier und da einen Spalt erkennen. Dafür habe ich Royal Icing genutzt. Das kann man ganz einfach selbst herstellen. Für die Torte habe ich allerdings Royal Icing-Pulver besorgt, da ich kein rohes Eiweiß verarbeiten wollte. In der Packung ist das halt getrocknet enthalten. Das Royal Icing eignet sich hervorragend, um die Torten übereinander zu fixieren (man brauch nur ganz wenig). Anschließend habe ich es auch dafür genutzt, die Lücken zwischen den Torten sauber damit zuzuspritzen. Dafür ist ein Spritzbeutel hervorragen geeignet. Ich hatte das auf dem Foto abgebildete Exemplar von TESCOMA zugesendet bekommen. Es ist ein ganz klassischer Spritzbeutel aus beschichtetem Stoff. Der Beutel und auch die der Aufsatz der Tüllen sind schön stabil. Das ist bei dem sehr steifen Royal Icing sehr wichtig, sonst platzt der Beutel irgendwo auf, sobald man Druck aufbaut.

Mit Fondant überziehen

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Vom eigentlichen Vorgang, wie ich die Torten mit Fondant überzogen habe, habe ich leider keine Bilder. Das ist der Tatsache geschuldet, dass man beim Ausrollen und Überziehen sehr zügig arbeiten muss. Wenn der Fondant trocken wird, dann bildet sich eine hässliche Haut und er ist dann generell nicht mehr gut zu handeln.

Ich habe ca. 36 Stunden recherche bei youtube betrieben, bevor ich meine Torten das erste Mal mit Fondant eingeschlagen habe. Es müssen keine 36 Stunden sein, aber schaut euch ein oder zwei Videos an, wie Profis den Fondant auf die Torte bringen. Das hilft ungemein. Es ist außerdem praktisch, wenn man einen menschlichen Küchenhelfer dabei hat, der einem die dritte Hand reichen kann, falls die mal fehlt.

Auf dem Foto seht ihr das unterste Cake Board, auf dem ich die Torte auch präsentiert habe. Dieses habe ich ebenfalls mit einer Schicht Fondant bekleidet. Dadurch erhält man ein wirklich schönes und ordentliches Finish. Das große Cake Board hat auch sehr beim Transport geholfen. Würde ich jedes mal wieder besorgen.

Der Zusammenbau

Wenn alle drei Torten mit Fondant überzogen sind, sollten diese erst einmal wieder für einige Zeit in den Kühlschrank, damit sie wieder schön fest werden. Anschließend ist es Zeit für Strohhalme!

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Zum Stapeln einer mehrstöckigen Torte braucht ihr Dübel, die das Gewicht der Torten tragen. Die Dübel können aus Holz oder aus Plastik sein. Ich habe einfach Strohhalme verwendet. Für meine Torte haben die ausreichend Stabilität gegeben. Wenn ihr eine sehr schwere Torte habt oder sie einfach super stabil haben wollt, dann könnt ihr stabilere Stäbe aus dem Baumarkt oder so verwenden.

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Die Strohhalme schneidet ihr auf eine Höhe, dass sie genau durch die Torte hindurch passen. Sie sollten genau mit dem Fondant abschließen oder minimal darüber schauen. Setzt die Strohhalme so, dass sie auf jeden Fall durch die nächste Torte verdeckt werden.

Dann streicht man etwas Royal Icing in die Mitte und setzt die nächste Torte samt ihrem Cake Board mittig auf die erste. Den Vorgang wiederholt man entsprechend der Anzahl der Torten. Und zack habt ihr eine ganz weiße, dreistöckige Hochzeitstorte.

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Die Dekoration

Ich hatte mich für eine simplistische Dekoration entschieden: kleine Kreise in blau und lila, die von unten nach oben heller werden. Für den Wow-Faktor habe ich noch ordentlich essbaren Glitzer aufgestäubt – fertig!

Um mit dem farbigen Fondant drei Farbnuancen herzustellen habe ich einfach weißen Fondant untergearbeitet. Das benötigt Muskeln. Glücklicherweise hat mein Liebster den Fondant für mich geknetet. Sobald ihr pro Frabe drei Nuancen habt, die euch gefallen, beginnt das Ausrollen und Ausstechen.

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Fertige Kreise habe ich während der Herstellung weiterer Kreise unter Plastik gelagert, damit die Luft sie nicht austrocknen konnte. Für die unterste Torte habe ich die dunkelsten Farbtöne verwendet. Abwechselnd habe ich mit etwas Royal Icing die blauen und lilanen Kreise diagonal aufgeklebt. Wir hatten uns eine kleine Schablone gebastelt, damit der Winkel und der Abstand zwischen den Kreisen immer gleich war. Bei den Torten zwei und drei sind wir mit den helleren Farbnuancen genauso vorgegangen.

Jetzt mussten wir nur noch sicherstellen, dass dieses Monster von einer Torte auch in den Kühlschrank passt. Das haben wir glücklicherweise auch hinbekommen.

Und das war es mit meiner kleinen Hochzeitstortenreise!

Gibt es noch mehr verrückte Bräute wie mich? Ich würde mich über Bilder sehr freuen!

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Hochzeitstorte (Teil 2) – Vorbereitung der Torten

In diesem Beitrag schreibe ich genauer darüber, wie ich die Kuchenböden gebacken und für die Verarbeitung in der Torte vorbereitet habe. Die Entstehungsgeschichte meiner Hochzeitstorte kannst du hier nachlesen.

Küchenhelfer

Praktischerweise wurde ich einige Wochen vor der Hochzeit vom Hersteller für Küchenutensilien TESCOMA angeschrieben, ob ich Lust hätte einige ihrer Produkte auszuprobieren. Üblicherweise bin ich hinsichtlich Produktreviews sehr zurückhalten, aber ein großes Backprojekt erfordert viele Utensilien. Außerdem war TESCOMA so freundlich, einige kleine Küchenhelfer für eine Verlosung zur Verfügung zu stellen. Da die Plätzchenbäckerei bald losgeht, könnt ihr sicherlich etwas Küchenzubehör gebrauchen, oder? Mehr zur Verlosung erzähle ich im nächsten und letzten Beitrag zur Hochzeitstorte.

Helfer Hochzeitstorte

Auf dem oberen Bild seht ihr meine kleinen Helfer, ohne die ich beim Backen in der Küche verloren wäre. Backformen und Kuchenrost bedürfen sicherlich keiner Erläuterung.

Als Rührhelfer nutze ich einen guten alten Schneebesen. Es ist nie verkehrt ein solches Exemplar in der Küchenschublade zu haben. Mein absoluter Liebling ist aber der orange Teigschaber. Ohne ihn würde ich den Teig nie so einfach und vollständig von der Rührschüssel in die Backform bekommen. Außerdem ist er prima zum Herstellen von Ganache. Sobald man die heiße Sahne über die Schokolade gegossen hat, kann man die Masse mit dem Teigspatel wunderbar glatt rühren.

Kommen wir zu guter Letzt zu den Geräten für das Verstreichen. Zum einen nutze ich dafür Paletten (eine lange gerade und eine kleine angewinkelte). Besonders auf die kleine angewinkelte Palette hätte ich bei der Herstellung der Torte nicht verzichten wollen. Zum anderen sind gute alte Teigspachtel sehr hilfreich. Die hatte ich auch von TESCOMA zugesendet bekommen und konnte deshalb mein altes, bereits sprödes Exemplar entsorgen. Besonders hat mir gefallen, dass der gelbe Teigspachtel flexibel und der weiße eher starr ist. Der Flexible ist gut zum Verteilen und Ausstreichen von Massen und Marmeladen geeignet. Mit dem Starren kann man sehr präzise arbeiten und Oberflächen schön glatt abziehen.

Mit diesen Werkzeugen und einem zuverlässigen Rührgerät ist man gut ausgerüstet, um eine dreistöckige Hochzeitstorte zu zaubern.

Die Tortenböden

Mein Torte hatte drei Ebenen. Jede dieser Ebenen bestand aus vier Lagen Kuchen, die mit Marmelade gefüllt wurden.

Das heißt, man muss als aller Erstes mal einen Haufen Kuchen backen. Genauer gesagt habe ich zwei Eierlikörkuchen mit einem Durchmesser von 26 cm, zwei Schokoladenkuchen mit einem Durchmesser von 20 cm und zwei Zitronenkuchen mit einem Durchmesser von 18 cm gebacken. Die Rezepte findest du am Ende des Beitrags.

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Damit die Kuchen schön gleichmäßig backen und keine übermäßige Kuppel ausbilden, habe ich sie mit Monikas Isoliermethode gebacken. Wie das funktioniert, lest ihr am besten bei ihr nach, sie hat das toll erklärt. Wem das zu aufwändig ist, der kann die Böden ganz normal backen. Eine Kuppel, die sich beim Backen gebildet hat, kann man auch nach dem Auskühlen abschneiden.

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Hochzeitstorte (Teil 1) – Die Entstehungsgeschichte

Hochzeitstorte-19Ich habe mich dieses Jahr getraut. So mit Standesamt, weißem Kleid, Brautstrauß und stattlichem Bräutigam.

Als er mir im vergangenen Dezember den Antrag machte, stand für mich schnell fest: die Torte mache ich selbst. Man hat ja als Braut sonst nichts zu tun. Und so begann mein mehrere-Monate-Mammut-Backprojekt.

In diesem und in den folgenden Artikeln möchte ich euch etwas über meine ganz persönliche Hochzeitstortenreise erzählen. Das hier ist sicherlich kein Hochzeitstorten-Tutorial. Vielmehr möchte ich euch am Entstehungsprozess meiner Torte teilhaben lassen. Vielleicht inspiriere ich ja auch die ein oder andere zukünftige Braut dazu, ihre Torte selbst in die Hand zu nehmen und aber die Sache doch Profis zu überlassen. Denn eins steht fest: man muss schon ziemlich verrückt sein, die eigene Hochzeitstorte zu backen.

Die Torte

Diese dreistöckige Torte habe ich am 16.08.2014 meinen Hochzeitsgästen vorgesetzt. Sie war Dreistöckig und nach ca. 45 Minuten waren ALLE Stücke an die hungrige Meute verteilt.

Folgendes steckte in der Torte drin:

Zitronenkuchen gefüllt mit Orangenmarmelade

Schokoladenkuchen gefüllt mit Aprikosenmarmelade

Eierlikörkuchen gefüllt mit Erdbeermarmelade

Jede Kuchenetage wurde mit einer Ganache aus Zartbitterschokolade eingestrichen und mit weißem Fondant überzogen.

Aber nun der Reihe nach …

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Brühegranulat *selbstgemacht*

 

 

Brühegranulat

Meine Freundin Maren war wieder fleißig und hat einen tollen Artikel für mein Blog geschrieben. Thematisch passt er total in die gerade anlaufende herbstliche Suppenzeit.

Ich muss leider zugeben, dass ich meinen Gemüsefonds derzeit nicht selbst mache (Grund ist mangelndes Vertrauen in meine Einweck-Skills). Jedenfalls verwende ich doch tatsächlich Brühepulver aus dem Supermarkt. Zwar kaufe ich immer die Bio-Variante, aber das ist vermutlich mehr was für das eigene Gewissen als das es bedeutend besser/hochwertiger ist. Marens Idee, Brühegranulat selbet herzustellen, finde ich eine wirklich interessante Alternative! Aber schaut doch selbst…

“Seit fast einem Jahr erzähle ich Mercedes schon davon, Brühegranulat selber zu machen. Und jetzt, kurz vorm Erntedankfest, wo es wunderbares Suppengemüse und auch noch einige Suppenkräuter frisch gibt, ist endlich die Zeit für dieses Rezept gekommen. Es gehört nicht zu den energiefreundlichsten Rezepten, aber der Aufwand lohnt sich trotzdem. Man erhält ein Produkt ohne Hefeextrakte und Maisstärke und das schmeckt mir persönlich sehr gut.

Die Zutatenliste lässt sich, je nach Geschmack, abwandeln. Allerdings sollte man keine frischen Tomaten verwenden, da diese nur äußerst schwierig und langwierig zu trocknen sind.”

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Zutaten: Continue reading

Bärenkekse

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Es ist immer sinnvoll Kekse im Haus zu haben.

Manchmal überkommt es einen halt und man braucht unbedingt etwas zu knabbern. Oder aber man hat kleinen oder auch großen Besuch. Vielleicht ist es auch Sonntag und man hat es unter der Woche nicht geschafft einkaufen zu gehen. Oder einfach nur zum in-den-Kaffee-dippen.

Zusammengefasst: Kekse kann man immer gebrauchen. Und ein Bonus ist es natürlich, wenn die selbst gemachten Kekse auch noch so süß aussehen, wie diese Bärenkekse.

Bärenkekse

Zutaten (für ca. 30 Bären): Continue reading

*mandelige* Apfel Galette

Apfel Galette

Dies ist ein Rezept für spontane Herbstgelüste. Die Zutaten habt ihr sicherlich im Küchenschrank, die Galette ist schnell zubereitet und ganz unkompliziert. Sie kann garantiert eure Apfelsehnsucht in Windeseile stille! Vorausgesetzt, es gibt noch andere Menschen mit akuter Apfelsehnsucht. Vielleicht ist das auch ein Wesenszustand, der ausschließlich bei mir vorkommt.

Mürbster Mürbeteig, der fast schon beim Anschauen zerfällt, wird mit einer dekadenten Mandelmasse bestrichen und dann mit so vielen Äpfeln belegt, wie möglich. Nun noch schnell die Teigränder einschlagen und ab in den Ofen. Fertig!

Zutaten (für eine Galette von ca. 30 cm Durchmesser):

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