Schokomuffins mit Käsekuchenfüllung


Schokomuffins m Käsek

Diese Muffins sind so gut, dass ich dieses Rezept in kürzester Zeit vier Mal gebacken habe. Wir wollen besser nicht davon sprechen, wie schnell sie dann aufgegessen waren, dass würde euch nur vom selber-backen abhalten.

Da ich diese Muffins fast schon in industriellen Mengen hergestellt habe, gibt es einige Erfahrungswerte von mir:

Der Teig ist super luftig und feucht, deshalb nutzt besser keine Papierförmchen, sondern fettet die Mulden der Muffinform. Noch besser: nach dem Fetten einen Kreis Backpapier in die Form legen. So bekommt ihre die Muffins auf jeden Fall in einem Stück aus der Form.

Mit einem Trick und etwas Feingefühl ist es möglich, dass die Käsekuchenfüllung nicht im Teig untergeht und nach dem Backen noch an der Oberfläche sichtbar ist. Dafür ist es wichtig, dass die Käsekuchenfüllung nicht zu flüssig und noch “löffelbar” ist. Das erreicht ihr, in dem ihr die Zutaten nicht verrührt, sondern vielmehr unterhebt. Es sind noch Klümpchen in der Masse? Egal, sie muss nicht vollkommen homogen sein. Weniger ist hier wirklich mehr. Ich bilde mir auch ein, dass es hilft, wenn man die Muffins vor dem Backen ca. 15 Minuten in der Form stehen lässt. Das habe ich allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen. Aber fest dran glauben kann auch schon helfen.

Schokomuffins m Käsek-2

Zutaten für (12 Muffins):

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Quiche Lorraine à la Maren

Kaum ist sie aus dem Urlaub zurück, schwingt sich Maren in die Küche und kreiert einen weiteren Gastbeitrag für backeiferWer von euch Maren noch nicht kennt, der schaue doch auch mal diese Kekse oder diese Muffins an. Dass Maren immer wieder herrliches Essen für die Seele zubereitet, seht ihr auch an dem folgenden Rezept.   

Wie ihr schon in meinem Spargel-Quiche Beitrag lesen konntet, bin ich ein großer Quiche-Fan. Quiches sind schnell und einfach gemacht, schmecken sowohl warm als auch kalt, lassen sich gut mitnehmen und nach belieben füllen.

Am besten schmeckt mir aber immer noch der Klassiker Quiche Lorraine. Auch wenn ich dieses Rezept nach meinem Geschmack etwas abgewandelt habe.

 Quiche Loraine

Zutaten (für eine 28er Springform):

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Haferflocken-Cranberry-Cookies mit Tonkabohne

Cookies m Tonka

Etwas Kleines zum knuspern. Gut gegen Langeweile, den kleinen oder aber auch den Heißhunger. Hervorragend zu teilen. Machen gute Laune. Gehen auch gerne mal morgens als Frühstück durch (sind ja Haferflocken drin). Für Zwischendurch. Als Nachtisch. Für die unkonventionelle Kuchentafel… Alles Gründe, diese überaus schmackhaften Haferflocken-Cranberry-Kekse mit Tonkabohne zu backen.

Cookies m Tonka-2

Zutaten für 36 Stück:

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Apfelkuchen mal ganz klassisch

klass. Apfelkuchen

Kaffee und Kuchen, das ist mein Wochenendritual. Oft selbst aufgebrüht und selbst gebacken, aber auch mal auswärts. Für den Blog lasse ich mich gerne durch fremde Backstuben inspirieren.

Mit großer Neugier inspiziere ich die Kuchenauslagen der kleinen Kaffees. Die Wochenendschlemmerei hat nur einen Haken – die falsche Wahl.

Während meine Begleitung lautstark am Gebäck knabbert, denke ich “ach hätte ich doch…”. Ich weiß nicht, ob das ein Fall von das-Gras-auf-der-anderen-Seite-ist-immer-grüner oder ob es ein gewisser Futterneid ist, der das Kuchenstück des anderen so viel schmackhafter aussehen lässt.

Glücklicherweise habe ich Abhilfe für das Problem gefunden. Am Wochenende häufiger selbst backen. Jeder bekommt ein Stück des Kuchens. Keine Qual der Wahl, kein ach-hätt-ich-doch. Wer braucht schon Auswahl, wenn er doch etwas von diesem Prachtexemplar eines Apfelkuchens abhaben kann?

Wer auch gerne nicht ganz so klassischen Apfelkuchen isst, der schaut sich am besten mal diesen Apfel-Wein-Kuchen, Apple Pie oder Apfel-Karamell-Kuchen an.

 

klass. Apfelkuchen II

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser): Continue reading

Getränkter Orangenkuchen mit einem Hauch Thymian

Orangenkuchen

Mit Orangen habe ich noch nicht viel gebacken. Eigentlich kann ich mich nur an Orangen-Milchreis-Tartlettes erinnern. Schade, denn Orangen sind das perfekte Obst für die Winterbäckerei.

Im Winter erinnere ich mich sehnsüchtig an das üppige Obstangebot im Sommer und greife auf Gläser, Konserven und Tiefkühlobst zurück. Doch Orangen gibt es derzeit in rauen Mengen. Wenn die Schale der letzten Stücke des 1kg-Netzes ihre Spannkraft verliert, dann kann man sie hervorragend für diesen Kuchen verwenden.

Das folgende Rezept ist für eine kleine Springform (20 cm) bemessen.

Orangenkuchen 2

Zutaten (für eine Springform mit 20 cm Durchmesser):

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Puddingschnecken

Puddingschnecke

Zu Beginn eines neuen Jahres fällt es mir schwer Rezepte für mein Blog herauszusuchen und diese auszuprobieren. Über die weihnachtlichen Feiertage und auch Silvester ist Essen ein wesentlicher Bestandteil des geselligen Beisammenseins. In den ersten Januartagen macht sich bei mir Überdruss breit. Der Essensoverkill sorgt dafür, dass Butter, Zucker und Mehl erst einmal im Regal bzw. Kühlschrank bleiben.

Im letzten Jahr habe ich die ersten Wochen des neuen Jahrs mit Salat überbrückt. Diese Strategie kann ich empfehlen. Ein liebevoll zusammengestellter Salat kann es geschmacklich mit so manchem Sonntagsbraten aufnehmen, ohne dass man sich im Anschluss völlig vollgefressen fühlt.

In diesem Jahr habe ich die letzten freien Tage im Januar dafür genutzt, mich einem etwas aufwändigeren Rezept zu widmen.

Ich möchte aber zunächst noch eine kurze Warnung an alle aussprechen, die den Gedanken hegen dieses Rezept auszuprobieren: Es könnte in einer Puddingschlacht enden. Und noch ein wichtiger Tipp: Streicht vor dem Einrollen nicht zu viel Pudding auf den Teig. Behaltet lieber etwas zum Naschen zurück, dann lässt sich der Teig viel einfacher aufrollen.

Das Fazit nach meiner Puddingeskapade: es lohnt sich! Frischer, mit Pudding gefüllter Hefeteig ist ein Traum. Da habe ich auch glatt vergessen, dass ich dem Essen doch recht überdrüssig war.

Puddingschnecke-2

Zutaten für ca. 14 Stück:

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Orangen-Kardamom-Taler

Meine Weihnachtsbäckerei wird sich leider auf die wenigen verbleibenden Tage vor Weihnachten beschränken. Zu kurzfristig um noch darüber zu bloggen. Glücklicherweise hat Maren früher damit begonnen Plätzchen zu backen und präsentiert euch diese hübschen Orangen-Kardamom-Taler.

Nur noch fünf Tage bis Weihnachten! Allerdings ist es noch nicht zu spät, ein paar Orangen-Kardamon-Taler zu backen. Diese sind schnell und leicht gemacht und schmecken sehr lecker. Durch die Orange sind sie eine fruchtige Abwechslung auf dem Weihnachtsteller und der Kardamom verleiht ihnen den gewissen Pfiff.

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Zutaten:

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Rentier-Muffins

Im Innern bleibt man ewig ein Kind. Dass diese Aussprache wahr ist, habe ich am vergangenen Wochenende beobachten können.

Als ich die aktuelle Ausgabe der Lecker durchblätterte, vielen mir diese Rentier-Muffins ins Auge. Ich entschloss mich, dieses Rezept für Kinder an einer Geburtstagsrunde Erwachsener auszuprobieren.

Ein voller Erfolg. Auch Erwachsene sind begeistert, wenn ihr Muffin wie Weihnachtswild aussieht. Und so wurden erst Ohren, dann Nase und zu guter letzt der Rest der schokoladigen Muffins gegessen.

Oh du fröhliche Weihnachtszeit.

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Zutaten (für 12 Stück):

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Nuss-Gugl

Nusskuchen-2

 

Heute komme ich mit etwas ganz Altmodischem daher. Ein Eischwerteig. Das ist ein Rührteig ohne Backpulver, der allein durch das Zufügen von Eiern gelockert wird. Entsprechend viele davon braucht man auch. Den Namen trägt der Teig, da man so viel Zucker, Butter und Mehl verwendet, wie die Eier schwer sind.

Es ist ein eher kompakter, dafür aber auch saftiger Teig. Man sollte die Stücke außerdem lieber dünn schneiden, denn er hat es durchaus in sich. Mit etwas Liebe, sprich einem dicken Schokoladenüberzug und einer extra Portion karamellisierter Nüsse, wird aus diesem altmodischen Kuchen ein schicker Begleiter für den Nachmittag, der doch schon viel zu früh in der Dunkelheit versinkt.

Ab der nächsten Woche wird es dann auch hier bei Backeifer weihnachtlich. Als kleinen Ausblick stimme ich schon einmal ein Weihnachtslied an: Rudolph the red nosed reindeer had a very shiny nose…

Nusskuchen

Zutaten (für eine Guglhupfform):

5 Eier (Größe M)

300 g Zucker

300 g Butter, weich

300 g Mehl

150 g gemahlene Haselnüsse

ca. 20 ganze Haselnüsse

3 EL Zucker

3 EL Wasser

100 g Vollmilchkuvertüre

 

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nun ein Ei nach dem anderen gründlich unterrühren. Das Mehl sieben und mit den gemahlenen Nüssen mischen. Die Mehl-Nuss-Mischung kurz unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Guglhupfform füllen, glatt streichen und bei 180 °C (Umluft, vorgeheizt) für ca. 50 – 55 Minuten backen. Am Besten eine Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.

Die ganzen Haselnüsse auf ein Backblech geben und bei 180 °C (Umluft, vorgeheizt) für ca. 10 Minuten rösten. Die Nüsse kurz etwas abkühlen lassen und anschließend die Haut entfernen (diese sollte sich nach dem Rösten leicht abschälen lassen).

3 EL Zucker und 3 EL Wasser in eine Pfanne geben. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat und beginnt braun zu werden, die Haselnüsse hinzufügen und unter Rühren mit dem Zucker umhüllen. Sobald der Zucker wieder auskristallisiert sind die Nüsse fertig. Diese auf Alufolie auskühlen lassen.

Die Kuvertüre hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Den Kuchen mit der Kuvertüre überziehen und die Haselnüsse auf dem oberen Rand verteilen.

Variante:

Wer den einen noch feineren Kuchen backen möchte, der trennt die Eier und fügt zunächst nur die Eigelbe hinzu. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und am Ende behutsam unter den Teig heben.

Sündige Kürbismuffins

Meine gute Freundin Maren hat es wieder getan: gebacken und die Kamera gezückt. Diesmal hat sie diese leckeren Herbstmuffins im Gepäck. Schaut euch doch auch ihre mediterrane Spargelquiche oder Stachelbeertorte an.

Nun ist es wieder soweit: Die Tage werden immer kürzer und draußen wird es immer ungemütlicher. Der Übergang vom Herbst zum Winter drückt mir immer etwas auf’s Gemüt und wem es da genau so ergeht wie mir, für den habe ich einen Seelentröster parat. Und zwar diese gehaltvollen Kürbismuffins. Sie beinhalten alles, was man in dieser dunklen Zeit benötigt…

Wer höhere Dosen braucht, kann aus der Teigmenge auch einen Kuchen für eine 26er Springform machen.

Kürbismuffins

 

Zutaten (ergibt 12 Muffins oder ein Kuchen für eine 26er Springform):

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