Eierschecke mit Johannisbeeren

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Ich melde mich aus meiner kleinen Sommerpause mit einem Blechkuchen-Meisterstück zurück. Die traditionelle Eierschecke wurde mit sauer-süßen roten Johannisbeeren sommertauglich gemacht.

Eigentlich möchte ich euch Leser mit meinen Bildern und Rezepten zum Nachmachen animieren. Bei diesem Rezept muss ich allerdings die Warnung “Nachbacken auf eigene Gefahr” aussprechen (und das, obwohl das Endresultat wirklich megalecker war).

Als ich die Eierschecke endlich fertig hatte, war meine Küche renovierungsbedrüftig und ich mit den Nerven am Ende. Nach dem ich den Hefeteig, die Quarkmasse und den Pudding zubereitet hatte, war so ziemlich jede Schüssel, jeder Teigschaber und jeder Löffel benutzt und die Spülmaschine vollkommen überlastet.

Dann ging es erst ans zusammensetzen des Kuchens. Als erstes wird der Hefeteig mit der Quarkmasse für 30 Minuten vorgebacken, bevor dann die Puddingcreme oben aufgegossen wird. Allerdings war mein Hefeteig nach der ersten Backzeit so stark aufgegangen, dass in der Fettpfanne eigentlich gar kein Platz mehr für die Puddingcreme war. Aber die hatte ich ja bereits zubereitet. Die Creme einfach weglassen? Ach was, das wird schon passen…

Es passte natürlich nicht! Es wurde schnell deutlich, dass die Puddingcreme viel lieber an den Innenwänden des Backofens herunterlief, als ruhig und gemütlich auf dem Kuchen sitzen zu bleiben. Mit Alufolie habe ich mir notdürftige Auffangbehälter gebaut, damit der im Back0fen verbrennende Pudding nicht unseren Rauchmelder auslöste.

Dieses Chaos sieht man auf den Fotos allerdings nicht. Da sieht die Eierschecke so richtig schön harmlos aus. So, als könnte sie keiner Küche und Bäckerin etwas zu Leide tun. Aber lasst euch von diesem leckeren Äußeren nicht täuschen. Die Eierschecke hat es faustdick hinter den Ohren.

Wer sich dennoch nicht vom Nachbacken abhalten lässt, der achte doch bitte darauf, ein wirklich tiefes Backblech zu verwenden. Eine 3 cm tiefe Fettpfanne, wie ich sie verwendet habe, wäre eine heikle Angelegenheit.

Eierschecke

Zutaten (für ein tiefes Backblech):

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Erdbeer-Ricotta-Torte

Erdbeer Ricotta Torte

Ich habe gestern diese fruchtig-frische Erdbeer-Ricotta-Torte gebacken. Die Torte ist die Bombe. Fruchtig, cremig und nussig mit einem Hauch von Zitrone. Genau das richtige bei blauem Himmel und 30°C im Schatten. Sie schmeckt aber auch bei 13 °C und dichter Wolkendecke, denn von Sommer ist bei uns in Dortmund bisher noch keine Spur.

Nachbacken ist wärmstens empfohlen. Man muss die Erdbeeren feiern, solange es sie noch in rauen Mengen gibt. Und wer weiß, vielleicht kommt der Sommer ja, wenn man fleißig damit beschäftigt ist sommerliche Erdbeertorten zu backen.

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser): Weiterlesen

Minimuffins mit Mangold

Muffins-Mangold-Speck

Ist der Mai nicht ein klasse Monat? Ein langes Wochenende jagt das nächste.

Das letzte Wochenende haben wir für etwas Kultur genutzt. Mit der Family ging es ab zur Zeche Zollverein in Essen und wir haben eine Runde durch das Red Dot Design Museum gedreht. Ich war bereits zum zweiten Mal da und kann es sehr empfehlen. Dort werden schicke Alltagsgegenstände in industrieller Kulisse ausgestellt. Diese Ausstellung im Kesselhaus der Zeche Zollverein ist ein schöner Kontrast von alt und neu und hat uns allen (so ziemlich jede Altersklasse war in unserer Gruppe vertreten) viel Spaß gemacht.

Für das kommende Wochenende ist noch nichts konkret geplant. Aber Grillen kann man doch eigentlich immer. Der perfekte Begleiter für einen Grillabend oder ein Picknick sind diese herzhaften Minimuffins mit Mangold, Speck und Käse. Ist mal was anderes als das gut bekannte Kräuterbaguette.

Ihr habt keine Minimuffin-Form? Kein Problem! Verteilt den Teig in einer normalen Muffinform und backt die Muffins etwas länger.

Statt Mangold kann man auch frischen Spinat verwenden. Diesen in der Pfanne kurz zusammenfallen lassen und anschließend gut ausdrücken, damit der Teig nicht zu feucht wird.

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Zutaten (für ca. 20 Muffins): Weiterlesen

Rhabarberkuchen mit Quarkguss

Rhabarberkuchen

Es hat durchaus einige Vorteile in Elternzeit zu sein. Einer dieser Vorteile ist es, dass ich Zeit dazu habe ausgiebig über den Wochenmarkt zu schlendern. So ist es derzeit mein wöchentliches Ritual mein Baby in der Trage vor den Bauch zu schnallen und zum Markt zu traben. Am Stand einer Kaffeerösterei besorge ich mir einen Cappuccino und schlendere los, die Auslage der vielen Stände bewundernd.

Da mein Baby in atemberaubender Schnelle ordentlich an Gewicht zugelegt hat und es jedes Mal ein ernstzunehmendes Workout ist die Kleine rumzutragen, habe ich lediglich die Kapazität für ein bis zwei Einkäufe. Nachdem ich also gefühlt jeden einzelnen Stand abgegangen bin, wir die Auswahl getroffen.

Dieses Mal sind mir wunderbare Stangen Rhabarber in den Einkaufskorb gehüpft. Inzwischen gibt es wirklich schönen Rhabarber, mit überwiegend leuchten roten Stielen und wenig Grünanteil.

Und was macht man als Backeifer mit Rhabarber? Genau, Rhabarberkuchen. Diese Variante ist ein saftiger Käsekuchen mit ganz viel Rhabarber. Haferflocken im Mürbeteig verleihen dem Ganzen noch einen angenehmen Biss.

Wer Lust auf mehr Rhabarberrezepte hat, der schaut am Besten hier, hier und hier vorbei.

Die Inspiration für diesen Kuchen habe ich bei Lecker.de gefunden.

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Zutaten für eine Springform (26 cm Durchmesser):
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Früchte-Streusel-Kuchen

Streuselkuchen

Schokolade und Streusel haben einiges gemeinsam. (Fast) Alles wird durch sie besser! Langweiliger Blechkuchen? Pack Streusel drauf und *bäm* macht der Kuchen gleich viel mehr Spaß. Das liegt vermutlich an dem süßen Knuspern, das Streusel entstehen lassen.

Dieser fruchtige Streuselkuchen ist mein stets-in-der-Hinterhand-Rezept. Es ist hervorragend geeignet um viele Mäuler mit Kuchen zu beglücken. Außerdem tut es diesem Kuchen wirklich keinen Abbruch, wenn man Obst aus der Dose verwendet. Ja, natürlich bevorzuge ich frisches Obst, aber manchmal haben die Geschäfte bereits geschlossen oder Kirschen (oder welche Frucht man gerade verwenden will) haben gerade noch nicht Saison.

Wer auf Dosenfrüchte lieber verzichtet (z.B. weil dem Obst wirklich viel Zucker zugesetzt wird) der nimmt tiefgekühlte Früchte. Diese vor der Verwendung auftauen und sehr gut abtropfen lassen.

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Zutaten (für ein Kuchenblech): Weiterlesen

Lauchtartelettes

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Ich liebe Kuchen und Süßes! Das ist sicherlich keine Überraschung, denn immerhin betreibe ich dieses Blog, in dem süße Sünden die Hauptrolle spielen.

Da ich in letzter Zeit einfach zu oft Kuchen zum Mittagessen hatte, gibt es heute endlich mal wieder etwas Herzhaftes. Nein, es ist kein Salat, aber auf jeden Fall nahrhafter als Marmorkuchen. Diese Tartelettes sind gespickt mit ganz viel Lauch, Salbei und, damit das Ganze auch gut schmeckt, einer gemäßigten Menge Cheddar überbacken.

Ich habe mich die letzten Tage sehr darüber gefreut, wenn mich aus dem Kühlschrank ganz unverhofft eine dieser Lauchtartes angelacht hat. Die Minitartes schmecken auch kalt ganz hervorragend.

Das Rezept stammt aus der Zeitschrift Laura Backen 1/2015.

Lauchtartelettes

 

Zutaten (für 4 Tartelettes mit einem Durchmesser von 12 cm): Weiterlesen

Osterhase

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Frohe Ostern!

Mögt ihr dieses Feiertagswochenende auch so gern wie ich? Was gibt es besseres als ein extra langes Wochenende, haufenweise Frühlingsgefühle, endloses Brunchen und Schokoeier?!

Ein sehr attraktives Accessoire für die österliche Tafel ist dieser gestandene Osterhase aus KUCHEN (fast noch besser als ein Schokohase, was?). Meine eigentliche Intention war es für Ostern ein Osterlamm zu backen. Dann habe ich allerdings diese tolle Hasenform aufgetrieben und dieses stattliche Hasenexemplar gebacken.

Solltet ihr also noch etwas für eure Tischdekoration suchen, dann kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen (funktioniert natürlich auch mit einer Lammform). Die Zutaten habt ihr sicherlich alle bereits im Haus – ist ein super einfaches und gleichzeitig leckeres Kuchenrezept.

Osterhase

Zutaten (für eine Form von ca. 1 Liter Volumen):

2 Eier

1 Prise Salz

75 g Zucker (25 g + 50 g)

100 g weiche Butter

1 TL Zitronenschalenabrieb

75 g Mehl

50 g Speisestärke

1 TL Backpulver

 

Zubereitung:

Die Backform sorgfältig mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit 25 g Zucker und der Prise Salz steif schlagen.

Butter mit 50 g Zucker schaumig rühren. Die Eigelbe und den Zitronenschalenabrieb unterrühren. Das Eiweiß hinzufügen und kurz mit einem Teigspatel unterheben (der Teig muss bei diesem Schritt nicht homogen werden).

Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und über den Teig sieben. Mit einem Teigspatel zügig unterheben, bis eine weitgehend homogene Masse entstanden ist.

Die Backform zu 2/3 mit Teig füllen (bei einer vollkommen geschlossenen Backform nur zur Hälfte mit Teig füllen). Den Hasen bei 180 °C (Ober- und Unterhitze, vorgeheizt) für ca. 35 Minuten backen. Die Backzeit hängt stark von der Dicke und dem Material der verwendeten Backzeit ab. Deshalb unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Mein Hase ist erst im zweiten Versuch perfekt geworden, weil ich erst einmal das Backverhalten der Form testen musste.

 

Pecan Pie

Pecan Pie

Als Mrs. Backeifer (so nennt mein Mann mein backendes Alter Ego) lasse ich selbstverständlich keine Gelegenheit aus, bei der ich Kuchen mitbringen kann. Lade mich ein und es gibt Torte (oder Ähnliches). Bisher hat sich auch nie jemand über die von mir mitgebrachten Zuckerspenden beschwert.

Das meiste Lob aller Zeiten habe ich bisher für diesen Pecan Pie erhalten. Der ist eine ganz große Nummer für alle Süßschnäbel. Also an alle, die mich nach dem Rezept gefragt haben: Hier kommt es endlich!

Eigentlich ist alles ganz einfach. Man nehme einen super buttrigen Pie Boden und fülle diesen vorgebackenen Boden mit besten Pecannüssen und einem Haufen Süß. Die zuckrigen Bestandteile führe ich jetzt nicht detailliert aus, das macht nur den Zauber dieses Pies kaputt. Wer sich für die genauen Ingredienzen interessiert, der lese bitte im Rezept weiter unten nach.

Der einzige Wehrmutstropfen an dieser Backsache ist, dass man Pecannüsse in deutschen Supermärkten nur selten antrifft. Und wenn man sie dann aufgespürt hat, sind sie ziemlich pricey. Ich bin bei Real fündig geworden. Man kann die Pecans aber auch ohne weiteres durch Walnüssen ersetzten.

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Zutaten (für eine Pieform mit einem Durchmesser von 22 cm; du kannst auch eine Spring- oder Tarteform mit 20 cm verwenden): Weiterlesen

Marmorkuchen *supersaftig*

Marmorkuchen

 

Bei uns geht die Erkältungsseuche um. Nachdem ein Großteil unseres Umfeldes aufgrund von Schniefnasen temporär KO war, erwischte es meinen Mann. Da begann ich meine Stirn zu runzeln. Erster Seuchenfall in der direkten Familie – das macht doch jetzt sicherlich die Runde.

Nachdem er wieder gesund war, ich meinen Dienst als amateurhafte Krankenschwester eingestellt hatte und bevor es mich selbst erwischte, habe ich noch schnell gebacken. Einen ganz einfachen, ganz bekannten, ja fast schon einen gewöhnlichen Marmorkuchen. Aber mit einem modernen Twist. Der Teig wird mit Joghurt zubereitet und macht den staubtrockenen Klassiker zu einem saftigen Evergreen. Das Rezept dafür habe ich bei moey’s kitchen abgestaubt und kaum verändert.

Inzwischen ist bei uns zu Hause wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Sprich: bald hat JEDES Familienmitglied die Erkältungswelle mitgemacht und auch fast überstanden. Ich bin also optimistisch, dass ich hier in den nächsten Wochen mal den Frühling einläuten und mich auf Ostern vorbereiten kann. Also: Daumen drücken, dass es hier keine Rückfälle gibt.

Zutaten (für eine große Guglhupfform):

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Cakepops *zum Valentinstag*

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Leute, der Valentinstag naht! Es ist deshalb Zeit für Cakepops. Auch wenn ihr der Meinung seid, dass der Valentinstag eine Erfindung der Pralinen- und Blumenindustrie ist, eure Liebsten freuen sich sicherlich über eine Ladung selbst gemachter und liebevoll mit Zuckerperlen verzierter Cakepops.

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung von www.meincupcake.de entstanden. Der Betreiber des Online-Shops hat mir eine kleine Auswahl an Zuckerperlen und anderem Streudekor zur Verzierung meiner Cakepops bereitgestellt.

Es benötigt auch wirklich nicht viel Ausrüstung, um diese Cakepops herzustellen. Wie auf dem unteren Foto abgebildet, muss man einen Cakepop nicht unbedingt auf einem Lollistiel aufspießen. Man kann auch kleine “Pralinen” daraus machen und diese in Minimuffinförmchen präsentieren.

Dann drücke ich euch mal die Daumen, dass ihr am Valentinstag eine schöne Aufmerksamkeit bekommt.

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Zutaten (für ca. 50 Stück):

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