Sagt euch der Begriff Nutellasucht etwas? Seit ihr vielleicht selbst betroffen oder habt ihr Freunde oder Familie, die darunter leiden?
Ich lebe schon seit Jahren in einer gewissen Abhängigkeit zur Schokocreme. Es gibt Wochen, da rühre ich sie kaum an. Doch dann … ist das Glas in Familiengröße schneller leer als ich gucken kann. Eine meiner neusten Snack-Errungenschaften ist es Grissini in Nutella zu tunken und dann wegzuknuspern. Das erinnert mich dann an die große Schulpause, in der ich mit meinen Freundinnen Nutella&go am Kiosk kaufte.
Eigentlich ist Nutella hier nur ein gemeiner Nebendarsteller. Ich muss unbedingt sicherstellen, dass es dem Kürbisbrot nicht die Schau stielht. Kürbisbrot ist auch nicht ganz korrekt. Es ist vielmehr ein Hefezopf der durch Kürbispüree diese irre Farbe bekommt. Allein schon wegen diesem intensiven Gelb könnte ich das Brot ständig backen.
Wie das Bild schon vermuten lässt, schmeckt das Kürbisbrot in Verbindung mit Nutella hervorragend. Aber auch Frischkäse und andere milde Käsesorten schmecken darauf vorzüglich.
Zutaten:
300 g geputzen Kürbis (ich habe Hokkaido mit Schale verwendet)
70 g Butter
400 g Mehl
1 Pack Trockenhefe
2 EL Zucker
1 gestrichener TL Salz
1 Ei
etwas Milch und Kürbiskerne
Zubereitung:
Das Kürbisfleisch würfeln und mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen. Die Kürbisstücke in ein hohes Gefäß geben, die Butter hinzufügen und mit einem Pürierstab pürieren.
Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und durchmischen. Das Kürbispüree und das Ei hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte sich beim Kneten vom Schüsselrand lösen (eventuell noch etwas Mehl hinzufügen). Mit den Händen noch einmal kurz durchkneten, zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel geben. Den Teig für ca. 30 Minuten (oder über Nacht im Kühlschrank) gehen lassen.
Den Teig kurz durchkneten und einen Brotlaib formen. Dessen Oberfläche kreuzweise einschneiden, mit Milch bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. Den Laib auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 45 – 50 Minuten bei 180 °C (Ober- und Unterhitze) backen.


So ein ähnliches Rezept habe ich erst kürzlich in der neuen Deli gefunden und sofort nachgemacht. Hat auch wirklich gut geschmeckt. Aber mein Brot war etwas fest.
VG Sarah
Die Idee für dieses Brot hatte ich auch aus der Deli. Habe dann aber meinen Standard-Hefeteig gemacht, den Zucker stark reduziert und Kürbispüree in den Teig eingearbeitet.
Liebe Grüße
Mercedes
Vlt. wäre es damit bei mir auch etwas fluffiger geworden =)
Ich kann deine Nutellsucht äußerst gut nachvollziehen! Es verleiht manchmal einem Gericht das gewissen etwas und ist aus meiner Küche gar nicht weg zu denken
Das Brot hört sich wirklich lecker an, schmeckt bestimmt super als Beilage zum Salat mit Kürbiskernöl.
Zu Salat schmeckt das Brot sicherlich auch gut. Ich hatte es letztens als Beilage zu einer Tomatensuppe, yum!
Liebe Grüße
Mercedes
Nutellasucht? Ich bin dabei! Am liebsten mit einem Esslössfel direkt aus dem Glas. Wenn es mal gesünder sein soll, geht auch eine Banane dazu. Aber das Kürbisbrot klingt auch nicht ohne!
Herzliche Grüße,
Dani
Oh, mit Banane… das habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert. Muss ich unbedingt nachholen.
Liebe Grüße
Mercedes
Boah sieht das toll aus!!!!! DAS muss ich nachbacken! Dane für das Rezept!!!!
Schön bunt, nicht?
jaaaaa, so schön quiieeeetschorange. Das MUSS einfach gute Laune machen!
Das klingt extrem spannend und sieht zudem auch noch super gut aus! Die Farbe ist der Hammer.
Wenn du deine Nutellasucht befriedigen willst, dann kann ich dir ein super leckeres Milchbrot mit Rosinen und Schokostückchen empfehlen:
http://www.brotguru.net/brotrezepte/milchbrot/92-milchbrot-mit-rosinen-fuer-kinder
Bis jetzt waren alle Probanden hellauf begeistert