Erdbeer-Joghurttorte

Wie vor Kurzem berichtet waren wir Erdbeerenpflücken, konnten uns nicht beherrschen und hatten alle Erdbeeren aufgefuttert, bevor sie in einem Backrezept Verwirklichung finden konnten.

Wir mussten also noch einmal losziehen um Erdbeeren für diese geniale Erdbeertorte zu besorgen. Das war nicht so einfach wie zunächst angenommen. Der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung. Als es dann endlich trocken war, standen wir vor verschlossenem Feld. Zu wenig Sonne, die Erdbeeren mussten nachreifen.

Gut, dass wir hartnäckig waren und nach langem warten 3 Kilo gepflückt haben. Mit diesem Vorrat an Erdbeeren blieben endlich auch genügend übrig um diese erdbeerige Joghurttorte zu backen. Zum Nachbacken wird ausdrücklich aufgefordert. Die Torte ist leicht und fruchtig – eine ideale Sommertorte, kann auch vom Wetter nicht vermiest werden.

Die Zutaten sind für eine kleine Springform (20 cm). Ich habe die Torte ein zweites Mal in einer großen Form (26 cm) gebacken und dafür einfach alle Angaben verdoppelt. Nur bei der Backzeit muss man aufpassen. In der großen Form sollte der Teig 18 – 20 Minuten backen, auf keinen Fall länger. Das Rezept stammt aus dem Buch 1 Teig – 50 Torten.

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Hindbærsnitter

Die Spiele gegen Portugal und die Niederlande sind überstanden, das zugehörige Gebäck inzwischen verspeist.

Dritter und hoffentlich auch nicht letzter Gegner ist Dänemark. Aus gegebenem Anlass habe ich diese farbenfrohen, dänischen Himbeerschnitten zubereitet.

Zugegeben, sie sind eher auf der süßen Seite, aber so lecker! Buttrig, zuckrig und durch die großzügige Marmeladenschicht auch noch schön fruchtig.

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Tompouce

Es geht weiter beim Backen zur EM. Als nächstes tritt die deutsche Nationalmannschaft gegen die Niederlande an. Deshalb gibt es heute eine Leckerei aus unserem Nachbarland.

Tompouce wurden mir von einem befreundeten Niederländer empfohlen. Das sind mit Creme gefüllte Blätterteigschnitten mit Zuckerguss. Der Guss ist üblicherweise rosa. Zum Königinnentag oder vor einem Spiel der niederländischen Nationalmannschaft ist er auch mal orange. Leider ist das Färben etwas in die Hose gegangen. Stellt euch bitte statt diesem blassen beige einen kräftig orangen Zuckerguss vor.

Ihr könnt auch mal bei Martin vorbeischauen, der ist auch im Fussballfieber.

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Neulich auf dem Feld

Nach was bücken sich hier denn alle?

Natürlich nach sonnengereiften, durch und durch roten, zuckersüßen Erdbeeren. Diese kann man hier mitten im Ruhrgebiet auf der Grenze zwischen Witten und Dortmund pflücken.

Letzten Samstag war es so weit. Die ersten Erdbeeren waren endlich reif UND es regnete nicht. Nach einer halben Stunde hatte wir für unseren Zweipersonenhaushalt zwei Kilo zusammengetragen.

Jetzt erwartet ihr sicherlich ein leckeres Rezept, in dem diese hübschen Erdbeeren eine der Hauptrollen übernehmen. Ich hatte auch fest eingeplant etwas schmackhaftes zu backen. Doch dann waren die Erdbeeren schon aufgegessen…

Nächste Woche wird der Backofen wieder angeschmissen, versprochen!

 

 

Pastéis de Nata

Am 8. Juni beginnt die Fußball-EM. Ich nehme das als Grund um mich in Europa kulinarisch umzuschauen. Meinen Backplan richte ich dabei am Spielplan aus.

Deutschland startet in Gruppe B und tritt als erstes gegen Portugal an. Kurz das Internet bemüht und herausgefunden, dass Pastéis de Nata eine beliebte portugisische Gebäckspezialität sind.

Das sind kleine Blätterteigförmchen, die mit einer süßen, puddingähnlichen Eiercreme gefüllt sind. Meine sind ein wenig blass (ich hatte Angst sie zu braun werden zu lassen). In Portugal isst man sie wohl durchaus etwas dunkler. Originalbilder kann man bei Kathi, die vor Kurzem in Lissabon war, bestaunen.

 

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Rhabarberstreusel

Vanillecreme – Rhabarber – Streusel. Mehr muss ich hier wohl nicht sagen. Streusel machen einfach alles besser.

Die letzten Tage zeigte der Thermostat in meiner Wohnung gnadenlos 26,8 °C an. Das ist ok, bis man beginnt sich zu bewegen. Glücklicherweise bin ich immer noch in einer Schreibphase, muss also nur die Finger bewegen. Bei aufgerissenem Fenster sitze ich da und wische ab und an mal den Pollenstaub von meinem Bildschirm.

Hin und wieder geh ich auch zum Kühlschrank und hol mir ein Stück Streuselkuchen raus. Gut gekühlt schmeckt der nämlich auch.

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Veganer Schokokuchen

Zum aller ersten Mal habe ich vegan gebacken (zumindest zu ersten Mal so ganz bewusst). Verblüffend einfach und toll was man so ganz ohne Eier und Butter backen kann.

Das Rezept für diesen veganen Schokokuchen habe ich bei Joy the Baker gefunden. Ich liebe Kuchen aus der Gugelhupfform, allein schon wegen diesem Wort. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich bisher noch nie etwas aus dem Gugelhupf gepostet habe. Hiermit wird das nun schnellstens nachgeholt.

Passend zur sommerlichen Saison ist dieser Schokokuchen schnell zusammengerührt (wer will schon bei 25 °C plus noch vor dem Backofen hocken?) und bestens transportgeeignet (Picknick, Grillen? Pack ihn ein!).

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Sachertorte

Väter lieben Sachertorte! Aus diesem Grund gab es diese Torte am vergangenen Vatertag.

Ich hatte vorher noch nie ein Stück Sacher probiert, war aber auch nicht sonderlich erpicht darauf – was war denn schon das Besondere an dieser Torte?

Hin und wieder backe ich auch nach den Wünschen anderer (und nicht nur nach meinem eigenen Geschmack). Zum Glück! Wenn ich die Torte nicht für meinen Papa gebacken hätte, dann wüsste ich heute immer noch nicht, dass ein Stück Sachertorte etwas ganz Besonderes ist. Ich war wirklich überrascht. Schokoladig, fruchtig, locker und … süß!

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Dinkel-Möhrenbrot / Spelt-Carrot Bread

Ich habe es schon wieder getan. Bin eine Wiederholungstäterin der übelsten Sorte… Mein Brot kam diese Woche nicht vom Bäcker, sondern (schon wieder) aus dem heimischen Backofen.

Dazu angestiftet wurde ich von Sandra, die den Bread Baking Day in diesem Monat ausrichtet. Das Thema ist Brot mit Gemüse. Die Gelegenheit für mich endlich mal ein Möhrenbrot zu backen.

Ich spiele mit dem Gedanken für den Rest aller Zeit nur noch DIESES verdammt leckere Dinkel-Möhrenbrot zu backen. Es ist das wahrscheinlich leckerste Vollkornbrot, das ich je gegessen habe.

Das tolle Rezept habe ich beim SWR gefunden und nur einige Kleinigkeiten verändert.

 

I did it again. This weeks bread wasn’t bought at the bakery, it was homemade (again!).

Sandra who is hosting this months Bread Baking Day put me up to it. The theme is Bread with Vegtables. A great opportunity for me to finally make a carrot bread.

I am thinking about baking THIS carrot-spelt bread for the rest of time, because it is probably the most delicious whole-grain bread I ever ate.

I found the recipe at SWR and tweaked it a little bit. [Scroll down for recipe in English]

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