Engelsaugen *deluxe*

Engelsaugen mit Cranberries und Pistazien

Wir wohnen in Dortmund ungefähr einen Kilometer vom Weihnachtsmarkt entfernt – und das riecht man. Sobald man einen Fuß auf die Straße setzt, steigen einem der Duft von gebrannten Mandeln und Paradiesäpfeln in die Nase. Die ein oder andere Schwade Glühwein ist sicherlich auch dabei. Selbst wenn ich wollte, könnte ich mich dem weihnachtlichen Treiben nicht entziehen.

Also einfach drauf einlassen und Plätzchen backen. Am besten diese aufgemotzten Klassiker. Meine (gebackenen) Engelsaugen sind nämlich ganz besonders. Im Teig verstecken sich Pistazien, Cranberries und Zitronenschalenabrieb. So gut!

Lasst euch also nicht vom unscheinbaren Anblick der Plätzchen auf die falsche Fährte locken. Die sind nicht langweilig, sondern etwas echt besonderes. Zahlreiche Testesser haben mir das in den vergangenen Tagen bestätigt. Es ist also statistisch bewiesen, dass es sich hier um ein hervorragendes Plätzchenrezept handelt. Ich bin schon gespannt, was ihr dazu sagt…

Engelsauge mit Cranberries und Pistazien

Engelsaugen *deluxe*
Recipe Type: Plätzchen
Author: Mercedes
Cook time:
Total time:
Serves: Ca. 60 Stück
Ingredients
  • 80 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • 200 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • 30 g ungesalzene Pistazien
  • 60 g Cranberries
  • Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
  • 100 g rotes Johannisbeergelee
Instructions
  1. In Würfel geschnittene Butter und Mehl in einen Blitzhacker geben und zu feinen, gleichmäßigen Bröseln verarbeiten. Wer keinen Blitzhacker hat, der gibt Mehl und Butter in eine Schüssel und bearbeitet die Zutaten mit den Händen, bis eine feine, krümelige Konsistenz entstanden ist.
  2. Die Pistazien in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Cranberries fein hacken. Die ausgekühlten Pistazien ebenfalls hacken.
  3. Die Butter-Mehl-Mischung in eine Schüssel geben. Zucker, Ei, Cranberries, Pistazien und Zitronenschalenabrieb hinzufügen und die Zutaten zügig zu einem Teig verkneten. Ich benutze dazu meine Hände, man kann aber auch das Rührgerät mit Knethaken verwenden.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen, diese flach drücken, in Frischhaltefolie einschlagen und in den Kühlschrank legen. Der Teig sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Ich empfehle, den Teig über Nacht ruhen zu lassen.
  5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur etwas weich werden lassen (der Teig muss kühl verarbeitet werden; allerdings muss er warm genug sein, damit er geformt werden kann). Falls der Teig über Nacht im Kühlschrank war, kann es ca. eine Stunde dauern, bis der Teig eine gute Konsistenz für die weitere Verarbeitung hat.
  6. Aus dem Teig ca. 60 kleine Kugeln formen (ich habe Kugeln mit einem Gewicht von ca. 12 g geformt).
  7. Mit dem Zeigefinger behutsam eine Mulde in die Mitter der Kugel drücken. Am besten ist es, wenn die Teigkugeln vor dem Backen erneut für ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen können. Dadurch behalten Sie beim Backen besser ihre Form. Dieser Arbeitsschritt kann aber ausgelassen und die Engelsaugen direkt gebacken werden.
  8. Die Teigkugeln auf Backpapier setzen. Das Johannisbeergelee glatt rühren und in einen Spritzbeutel füllen. Das Gelee in die Mulden der Teigkugeln füllen. Die Mulden dabei nicht randvoll machen, da das Gelee sonst beim Backen überläuft.
  9. Die Engelsaugen bei 160°C (Umluft, vorgeheizt) für 12 bis 14 Minuten backen, bis sie eine sehr leichte Bräune haben.
  10. Falls beim Backen zu viel Gelee verdampft ist, kann man die Mulden einfach wieder auffüllen und die Plätzchen im noch warmen, etwas geöffneten Backofen trocknen lassen.